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Hätten Sie's gewusst? Gibt es Handy-Akne wirklich?

Smartphone auf einem Tisch

Die Antwort auf diese Frage hat Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer: „Dem Smartphone werden bekanntlich einige schädliche Wirkungen nachgesagt. Angefangen von angeblich durch Handystrahlung verursachten Beschwerden über Handgelenksschmerzen, Kopfschmerz und trockene Augen bis hin zu Einschlafproblemen. Aber kann das Smartphone auch zur Handy-Akne führen?

Grundsätzlich ist es so, dass sich auf der Haut regelmäßig Bakterien befinden, die auch Hautunreinheiten verursachen können. Das Smartphone kann diesen Effekt an den Hautpartien, mit denen es häufig in Kontakt kommt, noch verstärken. In der Folge kann es zu roten Pickeln, Mitessern oder entzündeten Stellen kommen. Etwa an der Wange. Dies liegt daran, dass sich auf dem Smartphone zahlreiche Bakterien niederlassen können.

Für eine Studie in der Fachzeitschrift „The International Journal of Clinical Practice" nahmen Forscher Abstriche von Handy-Displays und fanden Staphylokokken, Streptokokken und andere potenzielle Krankheitserreger. Jedes sechste Handy war sogar mit Fäkalien-Spuren belastet. Verantwortlich dafür ist letzten Endes mangelnde Hygiene, wenn man zum Beispiel das Handy nutzt, ohne vorher die Hände gewaschen zu haben. Deshalb ist es ratsam, Smartphone regelmäßig mit antiseptischen Tüchern oder mit einem Hygienespray zu reinigen. So können Hautreizungen und Unreinheiten reduziert werden.“ (Barmer)

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