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Amtliche WARNUNG vor HITZE im Gebiet Stadt Pforzheim
09.08., 11:00 - 09.08., 19:00 Uhr Warnstufe: GERING Dringlichkeit: AKUT

Am Sonntag wird bis zu einer Höhe von 600m eine starke Wärmebelastung erwartet.
Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Pforzheim zu rechnen.
Verhaltenshinweise:
Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.
Datenquelle: DWD & Bright Sky

Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland in 2024

Kleines Essenbuffet

Im Jahr 2024 wurden mehr lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche gemeldet als in den vier Jahren zuvor, und auch die Zahl der Erkrankten ist gestiegen. Die häufigsten Verursacher von Krankheitsausbrüchen in Deutschland waren, wie in den Vorjahren, Salmonellen (ein Drittel der Ausbrüche) und Bakterien der Gattung Campylobacter (ein Viertel).

Für das Meldejahr 2024 gingen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und beim Robert Koch-Institut (RKI) Meldungen zu 271 lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen ein. Die Ausbrüche führten in Deutschland zu mindestens 2.400 Erkrankungen, 451 Klinikeinweisungen und acht Todesfällen. Im Durchschnitt der vorangegangenen vier Jahre waren es jährlich rund 191 Krankheitsausbrüche mit 1.515 Erkrankungen.

Die meisten der aufgeklärten Krankheitsausbrüche wurden durch Lebensmittel der Kategorien „Fleisch und Fleischerzeugnisse“ sowie „Gemüse und Gemüseerzeugnisse“ verursacht. Im Trend der vergangenen fünf Jahre zeigt sich eine Zunahme der Ausbrüche durch pflanzliche Lebensmittel. Während es im Jahr 2020 noch vier Ausbrüche dieser Art waren, wurden im Jahr 2024 zwölf der Ausbrüche durch Gemüse, Getreideerzeugnisse oder Beeren und Früchte verursacht. Die tierischen Lebensmittel lagen im Jahr 2024 mit einem Anteil von 47 Prozent noch vor den pflanzlichen Lebensmitteln (33 %) als Verursacher von Ausbrüchen. Im Vergleich zu den vier Vorjahren wurden im Jahr 2024 erstmals die meisten Krankheitsausbrüche in Betrieben der Kategorie „Take-Away und Fast-Food-Imbisse“ verursacht. An zweiter Stelle folgten Privathaushalte.

„Der Bericht zeigt, dass auch pflanzliche Lebensmittel, die oft ohne weitere Hitzebehandlung als Salatzutaten verzehrt werden, Krankheitsausbrüche verursachen können“, erklärt BVL-Präsidentin Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl. „Diese und weitere Erkenntnisse können dem Risikomanagement und auch Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, lebensmittelbedingte Erkrankungen unter anderem durch gute Küchenhygiene zu vermeiden und zukünftige Ausbruchsgeschehen zu verhindern.“ (BVL)

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